Energetische Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten sollen weiterhin steuerlich absetzbar bleiben

Die Finanzkommission der Abgeordnetenkammer hat sich aufgrund einer diesbezüglichen Anfrage der SVP-Abgeordneten Renate Gebhard, Daniel Alfreider,Manfred Schullian und Albrecht Plangger im Rahmen der sog. Question Time mit den steuerlichen Abzügen für Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten auseinandergesetzt. SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard hat dabei in einer Intervention in der Finanzkommission auf die Bedeutung dieser Maßnahme hingewiesen: „Dieser Steuerabzug hat sich bisher als wichtige Unterstützungsmaßnahme erwiesen, die sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch den Unternehmen und letztendlich dem Staat zugute kommt“, so Renate Gebhard.

Foto Gebhard Renate

Die momentane Regelung sieht vor, dass für energetische Instandhaltungs- und allgemeine Sanierungsarbeiten ein Steuerabzug von 55 bzw. 50 Prozent gewährt wird. Diese Maßnahme läuft jedoch mit Ende Juni 2013 aus, womit der abziehbare Steuersatz nach diesem Zeitpunkt nur mehr 36 Prozent betragen würde.

„Die Umwandlung dieser Regelung in eine dauerhafte, zeitlich unbegrenzte Maßnahme oder eine Verlängerung von mindestens 1 Jahr wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, erklärte Kammerabgeordnete Renate Gebhard in der Finanzkommission. Der anwesende Staatssekretär für Wirtschaft und Finanzen Alberto Giorgetti konnte dazu aufgrund der prekären Finanzlage keine verpflichtende Zusage abgeben. „Wir begrüßen jedoch ausdrücklich die erklärte Absicht der Regierung, vielleicht sogar anlässlich der kommenden Sitzung des Ministerrates eine Verlängerung dieser Maßnahmen bis Ende Dezember 2013 zu verfügen“, so die SVP-Abgeordneten Renate Gebhard, Daniel Alfreider, Manfred Schullian und Albrecht Plangger.

SVP Abg.

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