Frauenarbeitslosigkeit bei 5,9 Prozent – Wirtschaftsfördernde Maßnahmen nötig

SVP-Frauenchefin Angelika Margesin ist alarmiert durch die neuesten Zahlen zur Arbeitslosigkeit: „Die Arbeitslosenquote der Frauen liegt laut ASTAT bei 5,9 Prozent im Unterschied zu 3,7 Prozent bei den Männern. Neben dem fehlenden Familieneinkommen und der belastenden Unsicherheit droht durch fehlende Rentenbeiträge und Rücklagen auch die Altersarmut“, so Margesin. Sie begrüßt die Ankündigung Landeshauptmann Durnwalders noch in dieser Woche weitere Strategien konkretisieren zu wollen, die der Ansiedelung neuer Unternehmen und der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen dienen. „Jungen Frauen wird immer wieder vorgeworfen, zu wenig Kinder haben zu wollen: Aber ich kann jede junge Frau und junge Familie verstehen, die in dieser Unsicherheit nicht den Mut zu Kindern hat.“

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Margesins Stellvertreterin Kammerabgeordnete Renate Gebhard bestätigt diese steigenden Zahlen, die sich auf staatlicher Ebene noch erheblich dramatischer gestalten. Sie begrüßt das Vorhaben der Regierung, in das zweite Beschäftigungsdekret (sogenanntes decreto del fare 2) besondere Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugend- und Frauenarbeitslosigkeit einbauen zu wollen. Gleichzeitig weisen die SVP-Frauen darauf hin, dass in diesem Zusammenhang unbedingt auch die von ihnen mehrmals  geforderten Maßnahmen zum Ausgleich der Anhebung des Renteneintrittsalters von Frauen notwendig sind. Kammerabgeordnete Gebhard: „Ich werde mich auf staatlicher Ebene weiterhin konsequent dafür stark machen, dass Rentenjahre für die Kindererziehung und Pflege anerkannt werden. Es kann nicht sein, dass das Rentenalter der Frauen einfach erhöht wird, für den wichtigen Dienst an der Familie aber kaum etwas  anerkannt wird!“

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