Gebhard begrüßt Gesetz zum Verbot von Blanko-Kündigungen

Rom – „Die Abgeordnetenkammer hat einen wichtigen Gesetzentwurf in erster Lesung angenommen, um Blanko-Kündigungen zu verbieten. Es war höchst an der Zeit, gesetzliche Bestimmungen vorzusehen, um diese illegale Praxis, die eines zivilen Landes unwürdig ist, zu bekämpfen.“ Das betont die SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard in einer Aussendung.

„Das Phänomen der Blanko-Kündigungen hat insbesondere schwangere Arbeitnehmerinnen getroffen. Um dieser illegalen Praxis entgegenzuwirken, wird im oben erwähnten Gesetzesentwurf der Inhalt der zu unterschreibenden Kündigungsformulare genauestens festgelegt sowie vorgesehen, dass der/die ArbeitnehmerInn diese Formulare in Anwesenheit nicht nur des Arbeitgebers sondern auch einer Dritten Partei unterschreiben muss (z.B. provinziale Arbeitsdirektion oder Gemeindeämter). Dies wird zu mehr Transparenz und zu einer verstärkten Kontrolle führen sowie dazu beitragen, Missbräuche zu verhindern. Besonders wichtig ist, dass diese Bestimmungen für alle Arbeitsverträge gelten. Der in der Kammer angenommene Gesetzestext stellt laut der SVP-Kammerabgeordneten jedoch nur einen ersten Schritt dar. „Weitere gesetzliche Bestimmungen müssen folgen, um die Gleichberechtigung von Frauen und Männern am Arbeitsplatz zu erreichen und um zu verhindern, dass Mutterschaft ein diskriminierender Faktor wird“, erklärt Gebhard.

Quelle: http://www.suedtirolnews.it/

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