Zulaufstrecke Franzensfeste-Waidbruck: Renate Gebhard fordert bei Treffen in Rom die Einbeziehung der Anrainergemeinden

Die SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard hat dem neuen Geschäftsführer der italienischen Eisenbahngesellschaft „Ferrovie dello Stato“ Michele Elia die Standpunkte der Eisacktaler Gemeinden in Bezug auf die Planung und den Bau der Zulaufstrecke des Brennerbasistunnels Franzensfeste-Waidbruck vorgebracht. Das Treffen zwischen einer Delegation der interparlamentarischen Gruppe „Freunde der Eisenbahn“ und Elia fand am heutigen Dienstag in Rom statt.

„Das Projekt der Zulaufstrecke Franzensfeste-Waidbruck sieht nördlich von Klausen eine Brücke vor, die das Eisacktal überquert: Diese ist zurzeit so geplant, dass sie nach oben offen ist“, erklärte SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard bei dem heutigen Treffen mit dem Geschäftsführer der italienischen Eisenbahn Michele Elia. „Für die betroffenen Gemeinden hat der Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Vibrationen oberste Priorität, weshalb der Tunnel von vornherein geschlossenen sein muss“, unterstrich Gebhard. Die Gemeindevertreter hätten zudem detailliertere Informationen und Pläne zum Fensterstollen bei Albeins gefordert, da bisher nicht klar sei, wo dieser gebaut werde. „Sollte der Fensterstollen unverzichtbar sein, so ist es der Wunsch der Eisacktaler diesen zu verlegen“, betonte Gebhard. Man erwarte sich ein Projekt, das dieser Notwendigkeit gerecht werde.

„Laut bisherigen Informationen wird der Abschnitt entlang des Grödner Baches bis zum Schlerntunnel eingehaust“, erklärte Renate Gebhard. Die Gemeinden fordern zudem in Bezug auf den Abschnitt bei Waidbruck Detailinformationen zur Baustellenlogistik. „Eine gezielte Landschaftsplanung sowie eine Erhebung und Studie der zu erwartenden Probleme haben für das betroffene Gebiet absolute Priorität“, so die SVP-Kammerabgeordnete.

„Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass die betroffenen Gemeindeverwaltungen in die Planung und die Umsetzung des Baus eingebunden werden.“

 

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