Gutscheine für Kinderbetreuung auf 600 Euro monatlich erhöht

Renate GebhardDie SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard hat in einer Anfrage Arbeits- und Sozialminister Giuliano Poletti um Aufklärung in Bezug auf die finanzielle Unterstützung von berufstätigen Müttern ersucht. „Frauen, die nach der Geburt ihres Kindes frühzeitig, auch in Teilzeit, wieder mit der Arbeit beginnen, können nach den bürokratischen Problemen des vergangenen Jahres heuer noch bis zum 31. Dezember um Gutscheine für die Kinderbetreuung ansuchen“, zeigte sich Gebhard über die Antwort des Ministers erfreut. Besonders positiv bewertet Gebhard die Zusage einer Erhöhung des Beitrages von 300 auf 600 Euro.

Theoretisch können Mütter, die anstelle der fakultativen Elternzeit frühzeitig, auch in Teilzeit, wieder in das Berufsleben einsteigen, seit 2013 um Voucher für die Ausgaben für die Betreuung der Kinder ansuchen. „Aufgrund bürokratischer Probleme bei der Veröffentlichung der Zugangskriterien vonseiten des INPS konnten die Mütter diese Unterstützung im Jahr 2014 bisher nicht in Anspruch nehmen und im Jahr 2013 haben viele davon erst zu spät erfahren, was verständlicherweise zu Beanstandungen geführt hat “, erläuterte die SVP-Kammerabgeordnete in ihrer Anfrage an Minister Poletti. Dieser erklärte, dass nun, aufgrund eines neuen, vereinfachenden Dekretes, interessierte Mütter für 2015 und auch rückwirkend für das zu Ende gehende Jahr 2014 innerhalb 31. Dezember um die Gutscheine ansuchen können. Zudem werde diese Möglichkeit zukünftig auch Arbeitnehmerinnen im öffentlichen Dienst geboten.

Besonders erfreut zeigte sich SVP-Kammerabgeordnete Renate Gebhard, dass der Betrag der Gutscheine von 300 auf 600 Euro monatlich erhöht wurde. „Damit werden arbeitende Mütter für bis zu einem halben Jahr in der Organisation und Finanzierung ihrer Kinderbetreuung unterstützt“, betonte Gebhard. „Dies ist eine wichtige Maßnahme für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf“, so die SVP-Kammerabgeordnete, die auf eine Fortführung dieser Linie im demnächst anstehenden Ermächtigungsgesetz der Regierung, dem Jobs Act, hofft.

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