Equal Pension Day: „Altersarmut von Frauen vorbeugen“

„Wenn Frauen sich um die Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen kümmern, unterbrechen sie vielfach ihr Erwerbsleben – und laufen mitunter Gefahr, bei ihrer Rente durch die Finger zu schauen“, appelliert die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete Renate Gebhard anlässlich des morgigen Equal Pension Day 2016 an die Vorbeugung der Altersarmut von Frauen.

„Frauen verdienen im Laufe ihres Erwerbslebens nicht nur im Durchschnitt um 17 Prozent weniger, sondern unterbrechen auch häufig ihre aktive Arbeitszeit, um sich um die Erziehung der Kinder oder die Pflege von Familienangehörigen zu kümmern, oder arbeiten aufgrund dieser Familienarbeit in Teilzeit“, erklärt die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete Renate Gebhard anlässlich des diesjährigen Equal Pension Day. Laut einer Studie des Landesamtes für Statistik ASTAT bezogen 5,4 Prozent der Rentnerinnen im Jahr 2014 eine Altersrente unter 500 Euro – bei den Rentnern hingegen nur ein Prozent.

„Das beitragsbezogene Rentensystem in Italien wirkt sich auf die spätere Rente aus und ist ein ausschlaggebender Grund für die steigende Gefahr der Altersarmut“, so Renate Gebhard. Die SVP-Landesfrauenreferentin und Kammerabgeordnete appelliert daher an die Südtirolerinnen, sich rechtzeitig über ihre persönliche Rentensituation zu informieren und für ihren dritten Lebensabschnitt finanziell vorzusorgen. „Frauen haben verschiedene Möglichkeiten, um bei einer Unterbrechung ihres Erwerbslebens zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung ihre finanzielle Absicherung im Alter selbst in die Hand zu nehmen“, erinnert Gebhard an die Möglichkeit einer freiwilligen Weiterzahlung an das Fürsorgeinstitut NISF für die Eltern- oder Pflegezeit und die diesbezüglichen Beiträge der Region Trentino-Südtirol sowie an die Bedeutung einer Zusatzrente. „Gerade weil bisher die Erziehungs- und Pflegezeiten noch nicht für die Rente anerkannt werden, liegt es in der Verantwortung einer jeden einzelnen Familie, rechtzeitig für die Mütter und Frauen vorzusorgen“, appelliert Renate Gebhard sich rechtzeitig zu informieren und die bestehenden Angebote zu nutzen.

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